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Projektstart im Sonnenschein

25.11.2017

Mit Erdbohrer und Schaufel: Die neue Streuobstwiese im Friedehorst-Park markiert den Start des Projektes "Klimaschutz & Inklusion"

Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich rund 70 eifrige Helfer aus Friedehorst und den angrenzenden Stadtteilen im Park, um gemeinsam Obstbäume für den Klimaschutz zu pflanzen. Start war um 11 Uhr mit feierlichen Reden von Pastor Schmidt und Hildegard Kamp, Leiterin Umweltwirtschaft, Klima- und Ressourcenschutz vom Senat für Umwelt, Bau und Verkehr. Gemeinsam mit Projektleiterin Alke Rockmann setzten sie eine Kirsche - den ersten von insgesamt 13 Bäumen für die Streuobstwiese. Danach durften alle mit anpacken: Eifrig wurden Löcher gebuddelt, Bäume gepflanzt und mit Kompost sowie Wasser versorgt. Anschließend erhielten die Obstbäume ihren ersten Schnitt und wurden gut gegen Verbiss und Sturmschäden mit Hilfe von drei Pflöcken und Hasendraht geschützt. Zwischendurch konnten sich die Teilnehmer an Kürbissuppe aus Biokürbissen, Punsch, Keksen, Glühwein und natürlich Äpfeln stärken.


Fachlich beraten wurden die eifrigen Helfer von Mitarbeitern der Baumschule Brons, dem Pomologen Johannes Hübotter sowie der Gärtnerin und Erlebnispädagogin Heike Schmidt vom Flor Atrium. Letztere hatte speziell für die teilnehmenden Kinder ein tolles Programm auf die Beine gestellt: Sie durften selbst einen Apfelbaum einbuddeln, kleine Gießkannen am nahegelegenen Teich füllen, um den Baum zu wässern sowie verschiedene Apfelsorten probieren und bestimmen, welche ihnen am besten schmeckt. Die Gärtnerin zeigte ihnen darüber hinaus, wie man Apfelringe erstellt.


Angenehm erschöpft, satt und zufrieden verließen die eifrigen Helfer am frühen Nachmittag die fertige Obstbaumwiese. Sie freuen sich schon jetzt auf den Herbst, wenn hoffentlich die ersten Früchte reif sind und – klimafreundlich saisonal und regional – geerntet werden können. Alles in allem war dies ein gelungener Auftakt des zweijährigen Projektes „Klimaschutz und Inklusion".